Erfolgreiche Firmengründung in Portugal
Voraussetzungen für die erfolgreiche Firmengründung in Portugal
Sozialversicherung
Als selbstständiger Unternehmer kann man entweder die Mindestbeiträge in Höhe von 25,4 % oder die erhöhten Beiträge in Höhe von 32 % entrichten. Der Mindestschutz bietet die wichtigsten sozialen Leistungen, die Zusatzbeiträge bieten zusätzliche familiäre Hilfen und Unterstützung im Krankheitsfall. Die Beitragsbemessungsgrundlage ist der staatliche Mindestlohn. Der Arbeitgeber kann dann selbst die Höhe der Bemessungsgrundlage wählen (zwischen der einfachen, bis hin zur 12-fachen Höhe des Mindestlohns). Auch die Angestellten müssen bei der Sozialversicherung angemeldet sein, die Beiträge werden auf Basis des kompletten Einkommens inklusive Boni und Zuschüssen berechnet.
Steuern sparen in Portugal
Die maximale Einkommensteuer in Portugal liegt bei 42%, wohingegen der maximale Körperschaftssteuersatz lediglich 25% beträgt. In der Sonderzone auf Madeira kann man als Unternehmer von besonders niedrigen Steuersätzen profitieren, wenn man bestimmte Auflagen erfüllt. Diese Steuersätze dienen vor allem der Schaffung zusätzlicher Arbeitsplätze, da die Löhne voll von der Steuer absetzbar sind. Für die Erfüllung der Auflagen ist die Unterstützung durch einen Steuerberater empfehlenswert, da dieser auf die Regelungen der Sonderzone spezialisiert ist und die optimale Lösung finden kann.
