Über die Geschichte der koreanischen Sprache
Die Geschichte der koreanischen Sprache
Professionelle Übersetzungen vom Übersetzungsbüro Budgettranslations.com
Geschichtliche Entwicklung
Es wird heute angenommen, dass sich die koreanische Sprache aus den Dialekten der Buyeo entwickelt hat. Aus der Sprache dieser Stämme entwickelte sich schließlich über verschiedene Zwischenstufen das sogenannte Mittelkoreanische, das in etwa ab eintausend nach Christi Geburt nachweisbar ist. Das Mittelkoreanische war sehr stark durch den Einfluss des Mandschurischen und des Chinesischen geprägt. Geschrieben wurde seinerzeit in Korea ausschließlich in den chinesischen Schriftzeichen. Ungefähr im sechzehnten Jahrhundert vollzog sich dann die Umformung des Mittelkoreanischen zu dem heute gesprochenen Idiom der koreanischen Sprache. In Nord- und Südkorea ist das Koreanische heute offizielle Amtssprache. Der nordkoreanische Dialekt beruht dabei insbesondere auf der Art und Weise der Aussprache, wie sie in und um die Hauptstadt Pjöngjang herum üblich ist. Das Idiom Südkoreas ist maßgeblich geprägt vom Dialekt in der Hauptstadt Seoul. Dennoch sind die Unterschiede der in Nord- und Südkorea gesprochenen Dialekte gering und die Bewohner beider Landesteile können sich problemlos miteinander verständigen. Eine Sonderstellung nimmt lediglich dasjenige Koreanisch ein, das auf der südkoreanischen Vulkaninsel Jeju-do gesprochen wird und das für die Bewohner Nord- und Südkoreas nicht verständlich ist. Jeju-do hat in Südkorea den Status einer Sonderprovinz.
