Geschichte der bengalischen Sprache
Die Geschichte der bengalischenSprache
Sprache und Identität
Die bengalische Sprache trug im Wesentlichen Zur Bildung einer eigenen nationalen Identität in Ostpakistan und schließlich auch zur Entstehung des Staates Bangladesch bei. Anfänglich war Bangladesch ein Teil Pakistans. Als die Zentralregierung Pakistans versuchte, Urdu als einzige Amtssprache einzuführen, kam es zu gewalttätigen Ausschreitungen. Zu Ausschreitungen kam es auch im indischen Bundesstaat Assam, als die dortige Landesregierung versuchte, Asamiya auch für die dort lebende bengalische Bevölkerung einzuführen.
Schrift und Grammatik
Bengalisch wird in einer Brahmi-Schrift geschrieben, die mit der Devanagari-Schrift verwandt ist. Das Alphabet besteht aus fast vierzig Konsonanten und elf Vokalen, außerdem existieren noch über zweihundert Schriftzeichen für die Konsonant-Vokal-Verbindungen. Die Ziffern werden mit eigenen Zahlzeichen geschrieben, allerdings werden immer mehr arabische Ziffern benutzt. Die bengalische Sprache folgt der Subjekt-Objekt-Verb Satzstellung. Verwendet werden Postpositionen und es existiert kein grammatikalisches Geschlecht. Die Nomina und Adjektive verändern sich kaum, wobei die Verben sich nach Zeit, Person und Höflichkeitsform, aber nicht nach dem Numerus ändern.
